Wertstoff- und Recyclinghöfe

Wertstoff- und Recyclinghöfe sind für die meisten öffentlichen Abfallwirtschaftsbetriebe und Entsorgungsträger ein wichtiger Bestandteil ihres Entsorgungsauftrags. Die Anforderungen an die Gestaltung und den Betrieb sind vielfältig und spezifisch.
Ein immer wichtigerer Aspekt für die Zukunft ist die Veränderung der Altersstruktur der Gesellschaft. So verändert sich der Recyclinghof in der Zukunft von einer Fläche mit Containern für unterschiedliche Fraktionen hin zu einer Einrichtung für vielfältige Dienstleistungen rund um Entsorgung und Recycling. Für diese Veränderung gilt es, innovative Konzepte und individuelle Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.

Aspekte hierbei sind z. B.:

  • Nutzerfreundlichkeit
  • Trennung der Verkehrsströme für Anlieferung und Abfuhr
  • Übersichtlichkeit
  • Komfortable Möglichkeiten für die Anlieferung
  • Wetterschutz
  • Sauberkeit

Waste to Energy

Abfallwirtschaft ist ein integraler Bestandteil unseres täglichen Lebens und gewinnt vor dem Hintergrund immer knapper werdender natürlicher Ressourcen an Bedeutung. Dabei beschränken wir uns bei der Umsetzung der Projekte unserer Kunden nicht auf die thermische Abfallverwertung. Umfangreiche Kompetenz besitzen wir zudem im Bereich der Abfallaufbereitung und -verwertung.

  • Mechanisch-biologische Aufbereitungsanlage (MBA)
  • Mechanisch-physikalische Anlagen (MPS)
  • Sortieranlagen
  • EBS-Kraftwerke
  • Thermische Abfallbehandlungsanlagen
  • Biomasseheizkraftwerke (BMHKW)
  • Kompostierungs- und Vergärungsanlagen

Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien bilden die Grundlage einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Energiewirtschaft. Erneuerbare Energien wie Windenergie, Solarenergie und Bioenergie im Verbund mit Wasserkraft, Erdwärme und Energiespeicherung zeichnen sich durch Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit aus.
Speziell auf dem Gebiet der Biogaserzeugung sowie dessen energetische Verwertung, Aufbereitung und Einspeisung ins Erdgasnetz bieten wir unseren Kunden qualifizierte Ingenieurdienstleitungen an.

  • Solarthermische Kraftwerke
  • Solare Wärmeversorgung
  • Netzgekoppelte und dezentrale Photovoltaik
  • Biomassevergärungsanlagen (BMV)
  • Hydrothermale Carbonisierung
  • Geothermische Energiesysteme
  • Hybridsysteme
  • Deponiegas- und Biogasanlagen für nachwachsende Rohstoffe
  • Pumpspeicher, Druckluftspeicher

Hydrothermale Carbonisierung - HTC

Die Hydrothermale Carbonisierung (HTC) ist ein Konversionsverfahren, um feuchte organische Abfälle (z. B. Gärrest oder Klärschlamm) so zu modifizieren, dass die Produkte im Vergleich zum Ausgangsmaterial kohleähnlich sind und u. a. verbesserte Entwässerungseigenschaften aufweisen.
Seit der "Wiederentdeckung" im Jahr 2006 hat sich die Technologie sehr schnell weiterentwickelt, und es wurden unterschiedliche neue Geschäftsmodelle erschlossen. Dies kann u. a. daran bemessen werden, dass zahlreiche Forschungsprojekte erfolgreich durchgeführt sowie unterschiedliche industrielle Anlagen entwickelt und in Betrieb gesetzt wurden. Momentan gibt es auf dem Markt verschiedene Anlagenhersteller, die diverse verfahrenstechnische Konzepte anbieten.

Dr. Tammo Rebling war bis 2015 an der Hochschule Osnabrück im Laborbereich Verfahrenstechnik für das Forschungsprojekt "HTC in Niedersachsen – Entwicklung, Optimierung und Modellierung einer kontinuierlich arbeitenden Pilotanlage" als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig, übernahm einen Lehrauftrag für Bioverfahrenstechnische Grundlagen und schloss im April 2016 seine Promotion an der TU Braunschweig ab. Seitdem unterstützt er die umwelttechnik und ingenieure GmbH in Hannover.


Eine Zusammenfassung zum Thema "Hydrothermal Carbonisierung (HTC) – ein Verfahren zur Behandlung organischer Abfälle oder Schlämme" können Sie hier finden

Technische Gebäudeausrüstung und unterirdische
Medienleitungen

Die Planung der technischen Gebäudeausrüstung und der unterirdischen Medienleitungen zur energetischen und stofflichen Ver- und Entsorgung von Gebäuden nehmen einen immer größeren Stellenwert innerhalb unserer Bauplanungssparte ein.

  • Heizung
  • Klima
  • Lüftung
  • Sanitär
  • Elektro (u. a. MSR-Technik, Brandmeldeanlagen)
  • Wasser- und Gaslöschanlagen

Energiespeicher - der Missing Link

Große Energiespeicher für Strom sind ein elementarer Bestandteil der Energiewende.
Bereits 2012 hat die Deutsche Bank in einer Studie darauf hingewiesen, dass in Deutschland zusätzliche Stromspeicher mit einem Investitionsvolumen von 30 Mrd. € benötigt werden.
Wir sind der Meinung, dass in Norddeutschland, wo die großen Windenergielasten anfallen, große Druckluftspeicherkraftwerke entstehen müssen, damit wir die Energiewende wirtschaftlich umsetzen können. Sonst wird die Abschaltleistung an nicht benötigter Strommenge aus Wind und PV-Anlagen rasant ansteigen und die Energiewende aus ökonomischen Gründen ausgebremst.

Unsere Projektentwicklung für einen großen Druckluftspeicher in Norddeutschland bietet folgende Vorteile:

  • Vergleichbare spezifische Investitionen, z. B. Pumpspeicherkraftwerke
  • Schnelle Lastwechsel können vorgenommen werden
  • Wirkungsgrade >70 %

Druckluftspeicherkraftwerke Norddeutschland - The missing link

Bedeutung von Druckluftspeicherkraftwerken innerhalb der Energiewende

Deutschland nimmt bei dem Ausbau und der Nutzung der Erneuerbaren Energien eine internationale Vorreiterrolle ein. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Windenergie und Photovoltaik. Der damit erzeugte Strom fluktuiert jedoch wetterabhängig. Dies stellt die Energiesysteme vor neue Herausforderungen, da sich bei der Stromversorgung Angebot und Verbrauch immer entsprechen müssen.

Bisher übernehmen überwiegend Kohlekraftwerke den Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage. Zukünftig müssen aber Energiespeicher eine tragende Rolle spielen, indem die kurzfristigen Fluktuationen in der Stromerzeugung geglättet werden und langfristig in Zeiten hohen Angebotes (z. B. Starkwindzeiten) Energie gespeichert und diese bei großer Nachfrage oder bei zu wenig Wind und Sonne marktgerecht abgegeben werden.

In diesem Kontext wird oft über den richtigen Speicher diskutiert. Den richtigen Speicher gibt es jedoch nicht, vielmehr kommt es auf die Kombination von verschiedenen Speichertechnologien an.
Grundsätzlich steht für die Speicherung eine breite Palette von Möglichkeiten zur Verfügung. Sie unterscheiden sich in Reaktionszeit, Speichergröße, Ein- und Ausspeicherleistung. Aber auch andere Parameter wie Platzbedarf, Gewicht, Lebensdauer und Wirkungsgrad sind selbstverständlich von Bedeutung.
Insofern werden typischerweise folgende Speicherarten unterschieden:
Kurzzeitspeicher, Batteriespeicher, Großspeicher sowie Langzeitspeicher.

Zu den Technologien der Großspeicher zählen zum einen die seit vielen Jahren bekannten Pumpspeicherkraftwerke, aber auch insbesondere im norddeutschen Raum die Druckluftspeicher.

In Druckluftspeichern wird Energie mechanisch in Salzkavernen in Form von Druckluft gespeichert und bei Bedarf in einer Entspannungsturbine wieder in Strom umgewandelt.


Dakor UG und Druckluftspeicherkraftwerke (das Hybrid-Auto der Energiewende!)

Die Dakor UG beschäftigt sich seit vielen Jahren sowohl mit der Projektentwicklung sowie der Planung von Industriekraftwerken, als auch in den letzten Jahren insbesondere von Biomassekraftwerken als potenziellen Baustein innerhalb der Energiewende. Wir planen und bauen Kraftwerke in der Leistungsklasse zwischen 2 und 400 MWel.

Darüber hinaus verbindet uns eine langjährige intensive Zusammenarbeit mit Professor Dr. techn. Leithner von der Universität Braunschweig. Neben der klassischen Kraftwerkstechnik ist Professor Dr. techn. Leithner einer der führenden Wissenschaftler im Bereich der Druckluftspeicherkraftwerke in Deutschland. Die enge Kooperation mit ihm, als auch unsere Tätigkeit im Bereich der Erneuerbaren Energien und das Wissen um die Notwendigkeit von Großspeichern ist unser Ansporn bei der Entwicklung und Realisierung von Druckluftspeicherkraftwerken.


Das Projekt

Als Consulter für die Industrie und für unabhängige Energieerzeuger sind wir es gewohnt, industrietaugliche Technik, sogenannte "proven technology" für unsere Kunden zu realisieren. Dies ist auch die Leitlinie, mit der wir unsere Projektidee
"Druckluftspeicherkraftwerke Norddeutschland"
vorantreiben. Wir wissen, dass Speichertechnologien (insbesondere Großspeichertechnologien) parallel zum notwendigen Netzausbau ein elementarer Baustein innerhalb der Energiewende darstellen. Wir sind uns heute sicher, dass die Technologie marktreif ist und alle Komponenten am Markt verfügbar sind.
Insofern ist es unser Ziel, ein Projekt konkret mit der Standortsicherung und mit dem notwendigen Genehmigungsverfahren rund um die Salzkaverne(n) und die obertägigen Kraftwerksanlagen zu beginnen.


Politischer Hintergrund

Mittlerweile ist unser Projekt innerhalb der Niedersächsischen Landesregierung (Herrn Umweltminister Wenzel) nicht nur bekannt, sondern findet eine breite Unterstützung.
Es wurden weitere Gesprächstermine mit dem Umweltministerium zur Verifizierung des Projekts sowie zur Auslotung der Möglichkeiten der Unterstützung vereinbart.
Mit dem Verband der Windenergie (Landesverband Nds.) besteht eine enge Kooperation.


Nächste Schritte

Wir beabsichtigen, das Projekt gemeinsam mit Windparkbetreibern und weiteren Partnern, die über entsprechende Grundstücke über Salzlagerstätten verfügen kurzfristig weiterzuentwickeln. Hierzu sind folgende Maßnahmen notwendig:


  • Standortentscheidung und Sicherung
  • Engineering zur Verifizierung der Investitionskosten
  • Beginn des immissionsschutzrechtlichen sowie des bergrechtlichen Genehmigungsverfahrens.
Wir beabsichtigen, das Projekt mit unseren Partnern soweit zu entwickeln, dass es in dem Moment, in welchem die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen novelliert werden, unmittelbar in die Realisierungsphase eintreten kann.